Pflegenotstand?

Wirkt die Frage etwas provokativ? Wir sind uns doch alle einig, dass bei der aktuellen demographischen Entwicklung das Pflegepersonal fehlt. 40 % der Pfleger und Pflegerinnen verlassen Ihren Beruf in den ersten 10 Jahren, so die Statistik. Die Lücke zwischen dem Bedarf und der Nachfrage nach den Pflegern klafft immer mehr auseinander.

Was sind die Gründe, dass 40 % des ausgebildeten Personals nicht mehr verfügbar ist? Die viele Umfragen zeigen, dass Ursachen wie Zeitdruck, Arbeitsbedingungen, organisatorische Probleme oder die fehlende Vereinbarkeit mit dem Familienleben zur Unzufriedenheit und zum Berufswechsel führen. Man ist frustriert, dass man immer weniger Zeit hat, die Patienten und Patientinnen in ihrem Heilungsprozess zu begleiten. Die Hierarchien sind rigide, es herrscht Unzufriedenheit.

Unsere App eröffnet dem Pflegepersonal durch zeitliche und finanzielle Flexibilität die dringend nötige Perspektive, um selbstbestimmend arbeiten zu können und wieder Freude am Beruf zu entwickeln.

Im ersten Monat haben sich schweizweit fast 1`000 Personen als Helfer registriert. Was uns sehr freut sind auch die Anmeldungen von Personal, welches seit Jahren nicht mehr auf dem Pflegemarkt ist. Das Konzept scheint für das Pflegepersonal zu stimmen!

Nutzen wir die vorhandenen Ressourcen des lokalen Pflegepersonals besser und erhöhen wir deren Einkommen.

Bedeuten die steigenden Einkommen beim Hilfepersonal unweigerlich steigende Preise bei den Kunden? Nein: Auch die Kunden profitieren finanziell mit der Lösung von SenioAssist. Durch die entfallende Administration der Einsätze sinken die Kosten in der Betreuung und Pflege dauerhaft, bzw. sollten bei der qualifizierten Pflege die Preise möglichst auf dem heutigen Stand erhalten bleiben, was auch bei den Krankenkassen etwas Druck wegnehmen sollte.